Sauerland-Wochenende 2014

IMG-20141123-WA0000Bei strahlendem Sonnenschein startete diesmal die alljährliche Sauerland-Wanderung am Freitag Nachmittag, den 21.11.1014. Die Vorgruppe bestand aus Hennes, Martin, Meinolf, Rudi, Thomas und Walter.IMG-20141123-WA0001

So ging es diesmal von Milchenbach aus über sieben Berge zum Alpenhaus. Nach einem zünftigen Hüttenabend bei Grünkohl und Bier aus der Flasche machten sich die Wanderer dann auf in Richtung Jagdhaus und dann schließlich zu Frisse-Faust20141123_110653. An diesem Wandertag wurde die Vorgruppe verstärkt durch Hans, Karl-Heinz, Manni und Norbert.KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Um 17.30 Uhr trafen dann noch Hardy und Wolfgang (also ich) ein und die Truppe konnte gemeinsam den zweiten Wandertag  bei Frisse-Faust ausklingen lassen.20141122_192014

Nach einigen Pils konnte dann so gegen halb acht gegessen werden.20141122_20181520141122_20183020141122_202327

Gibt es da noch ein Schnäpschen….?20141122_212623

Soll ich schon trinken? Hab ich schon genug?

 

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Ach, was soll’s. . . einer geht noch.

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Grünkohlessen 2014

IMG-20141121-WA0002Zum Sportfreunde-Grünkohlessen
am 15.11.2014 hielt Uwe diese trefflich recherchierte Laudatio.

Grünkohl , was heißt schon Grünkohl?
Regional wird er auch Braunkohl (beispielsweise in Braunschweig, na ja!)
Hochkohl, Winterkohl, Strunkkohl oder Krauskohl
oder auch nur Kohl genannt.
In Ostwestfalen-Lippe trägt er aber den schönen, seinen Wuchs umschreibenden Namen Lippische Palme oder Westfälische Palme.
Wie sieht es mit seiner Herkunft aus?
Alle heute kultivierten Kohlvarietäten, darunter auch der Braun- und Grünkohl, stammen vom Wildkohl ab.
Diese Stammart kommt heute noch in den Mittelmeerländern und an der Atlantikküste von der Bucht von Biskaya bis nach Südengland sowie auch auf Helgoland vor.
Der grüne Krauskohl wird seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. in Griechenland und seit der römischen Zeit in Italien angebaut.
In Deutschland lässt er sich mit Hilfe der Kräuterbücher des 16. und 17. Jahrhunderts nachweisen.
So findet sich beispielsweise eine Abbildung des Krausen Kohls bei Leonhard Fuchs aus dem Jahre 1543.
Wie man unschwer erkennen kann, sind das alles Gebiete in denen es tüchtige Westfalen verschlagen hat.
Wessen Spezialität ist es denn nun?
Im Norden Deutschlands konkurrieren die Städte Bremen und Oldenburg darum.
In Bremen wird Grünkohl seit 1545 alljährlich im Rahmen der traditionellen Schaffermahlzeit serviert,
einer Veranstaltung von genau 300 Personen, zu der im Februar jeweils 100 kaufmännische und 100 seemännische „Schaffer“ sowie 100 Gäste zusammenkommen.
Oldenburg hält seit 1956 mit dem „Defftig Ollnborger Gröönkohl-Äten“ in der Hauptstadt Berlin dagegen. Der Abend dient in erster Linie dazu, um für die Interessen der Stadt und der Region zu werben.
Aber wenn zwei sich streiten …. … freut sich der Dritte:
In Rheda kommen seit Jahrhunderten vom Sport geschundene Männer der VHS-Hochschulgemeinde zum „Sturm auf Raschers Palme“ zusammen, dem traditionellen Grünkohlessen im Musikerviertel rund um den Termin des Andreasmarktes.
Und damit ist Grünkohl eindeutig die einzigartige Spezialität für Nascher bei Rascher.
Von hier aus kam die Verbreitung!!
Im Oldenburger Land, im Bremischen, im Osnabrücker Land, in Ostfriesland, in weiten Teilen Niedersachsens und Schleswig-Holsteins, in der Grafschaft Bentheim und in Ostwestfalen wird wie in Rheda ein regelrechter Kult um dieses Gemüse betrieben.
Während Raschers Grünkohlessen eine Woche später bei der sogenannten Grünkohlwanderung zum Alpenhaus abgestrampelt wird,
gehen bei den Nachahmern in den Herbst- und Wintermonaten Vereine, Firmen und sonstige Gruppen auf Kohlfahrt und küren dabei ihren Kohlkönig,
häufig kombiniert mit den regionaltypischen Sportarten Boßeln und Klootschießen.
So’n Quatsch braucht man in Rheda nicht.
Wie isst man Grünkohl??
Ein typisches Gericht ist „Kohl und Pinkel“ (gemeint ist nicht die Entsorgung nach dem Genuss) sondern Grünkohl mit einer geräucherten Grützwurst oder auch Kohlwurst.
Im Osnabrücker Land sowie im Niemandsland nordöstlich davon isst man Grünkohl traditionell mit Kasseler, Kohlwurst oder grober Bratwurst und Bratkartoffeln, oft auch mit Zucker bestreut, was die in der norddeutschen Küche verbreitete Geschmackskombination des Broken sööt ausmacht.
Wie man hier auf dem Tisch sieht,
alles Varianten vom Original Rhedaer Grünkohlessen für Nascher bei Rascher.
Was ist ein Kohlkönig?
Die Stadt Oldenburg lädt einmal im Jahr hochrangige Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur ein, um anlässlich des „Defftig Ollnborger Gröönkohl-Ätens“ im politischen Berlin für sich zu werben und einen Politiker als „Oldenburger Kohlkönig“ zu küren. Die Liste der Amtsträger umfasst alle wichtigen Namen der deutschen Politik.
Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und der frühere Bundespräsident Christian Wulff trugen den Titel bereits.
Das diese Ehrung zu Wulffs Demission geführt haben soll, ist allerdings ein unbewiesenes Gerücht.
Im Februar 2014 wurde der Botschafter der Türkei in Berlin (der mit dem schwierigen Namen) zum neuen Titelträger berufen, der sich selbst als Grünkohl-Sultan bezeichnete.
Im Jahr davor war es der Bundweitenkönig und Bundesminister Peter Altmaier.
Die Oldenburger hoffen, dass sich der König oder die Königin während der „Amtszeit“ für die Interessen der Stadt einsetzt. Jeder König bzw. jede Königin hat die Pflicht, die Stadt Oldenburg mindestens einmal während der Regentschaft zu besuchen. Dies geschieht meist im Rahmen des Stadtfestes oder des Kramermarktes.
Brauchen wir auch so einen Kohlkönig??? Eindeutig: Nein !!
Mit der dem Ostwestfalen eigenen Bescheidenheit findet so ein Kohl bei Klaus Rascher gar nicht erst statt, weil
die geladenen Honoratioren sich ohnehin wie Könige fühlen,
die Stadt regelmäßig besuchen
und der Pflicht des wöchentlichen Trainings leise knurrend gerne nachkommen.
Und damit komme ich zum Schluss: Ein Hoch auf „Raschers Palme“,
bald auch als Weltkulturerbe.
Dann prangt ein neues Schild am Haus von Klaus.

Lippische Palmen rund um den Hermann.

 

 

Nachschlag. . . .

Dem möchte ich noch hinzufügen, daß die „Nascher bei Rascher“ vorzüglich bewirtet worden sind. IMG-20141121-WA0007 So tischten der Klaus und seine Claudia nicht nur Grünkohl auf, sondern auch Würstchen, Kassler und Kartoffeln. IMG-20141121-WA0003IMG-20141121-WA0005

Es gab sogar eine fleischlose Kost extra für Meinolf. Bei dem  Verdauungsschnaps gab es ebenso eine reichliche Auswahl.IMG-20141121-WA0006  Zum Abschluß hatte unser Alterspräsident Manni die ehrenvolle Aufgabe, zum Dank eine nette Grußkarte mit gesammelten Werken an die beiden Gastgeber zu überreichen. Vielen Dank nochmal an Claudia und Klaus !IMG-20141121-WA0004

Poetry-Slam

 

Hennes hat heute eine E-Mail rumgeschickt zum Thema „Poetry-Slam“. Das sind meist studentische Veranstaltungen in Hörsälen  oder Sporthallen. Dort kann  jeder seine  mehr oder weniger gereimten Zeilen vor einem mehr oder weniger großen Publikum am besten frei vortragen . Bei den Themen handelt es sich oft um die ganz normalen Dinge des Alltagslebens und dauert meist so etwa 5 Minuten. Unter den Poetry-Slamern gibt es natürlich auch „Stars“. Diese gewinnen dann Wettbewerbe und treten in Talkshows auf. So ein Star ist z.B. Julia Engelmann. Ich dachte, ich packe das mal auf unsere Seite.  Geht einfach auf :

https://www.youtube.com/watch?v=UEnF9E1AvaY

https://www.youtube.com/watch?v=RmGHW4b2OVY

Wirklich sehens-bzw. hörenswert finde ich auch.

Danke an Hennes

Die Himmelsscheibe von Nebra

Seit ungezählten Jahrhunderten betrachten die Menschen den Nachthimmel, getrieben von dem Wunsch, das Universum und die Geheimnisse des Lebens zu verstehen. Die Himmelsscheibe von Nebra ist einer der bedeutendsten archäologischen Funde.P1000633 Kopie  Die Bronzescheibe mit Goldauflagen zeigt uns die bislang älteste konkrete Darstellung des Kosmos weltweit. Vor 3600 Jahren wurde sie zusammen mit zwei Schwertern, zwei Beilen, zwei Armspiralen und einem Meißel auf dem Gipfel des Mittelberges bei Nebra vergraben. Die Himmelsscheibe zeigt den Vollmond bzw. die Sonne, den Sichelmond und die Plejaden vor einer symbolischen Darstellung des Nachthimmels.

DSCF5649Das Besucherzentrum, die Arche Nebra mit Planetarium, macht das komplexe astronomische Wissen, das auf der Himmelsscheibe verschlüsselt ist, begreifbar.

DSCF5641Der Fundort der Himmelsscheibe, das „Himmelsauge“ verbindet Himmel und Erde exakt an der Stelle, an der 3.600 Jahre lang ein Bild des Himmels im Boden verborgen lag.

DSCF5635 KopieDer 30 m hohe Aussichtsturm bietet Ausblicke wie zur Bronzezeit. Ein senkrechter  Schnitt teilt das Bauwerk und markiert die Sichtachse zum Harzmassiv mit dem Brocken.

DSCF5647 KopieTief beeindruckt von den Kenntnissen und Leistungen der bronzezeitlichen Menschen fahren wir zurück in unsere Pension „Zum Storchennest“ in Memleben.DSCF5660 KopieJetzt wird es höchste Zeit für ein Bier und ein ordentliches Abendessen. Leicht ermattet genießen wir die abendliche Ruhe in dem kleinen Thüringer Ort.

DSCF5657 KopieEin intensiver Tag geht zu Ende. Müde und zufrieden schlafen wir in unserem „Storchennest“.

DSCF5670 Unstrut KopieAm nächsten Morgen , noch leicht vernebelt, realisieren wir erst die unmittelbare Nähe der Unstrut. Eine unglaubliche Ruhe und Gelassenheit strahlt diese Landschaft aus.  Wunderschön !!!!!!!!!!!!!!!!!!

Radtour nach Hoetmar

Hallo Sportfreunde!

Hennes und meine Wenigkeit haben sich heute am Sonntag bei den herrlichen Wetterprognosen mit dem Rad in Richtung Hoetmar aufgemacht.

Start war um 10.00 Uhr bei Hennes. Zunächst ging es über Haus Geist nach Ostenfelde. Von dort weiter quer durch die Bauern bis Westkirchen.  Auf dem Weg von Westkirchen nach Hoetmar sind wir an den goldenen Kugeln (welche Hennes zuerst für Gasbehälter gehalten hat) vorbeigekommen. 20141019_113509

In Hoetmar gab es bei Bütfering das erste Bier. Das war auch höchste Zeit! Dort hab ich auch die Flasche Kümmel käuflich erworben. Wir müssen ja auch an unsere Herbstwanderung denken.20141019_122606

In Ennigerloh sind wir dann ein letztes Mal eingekehrt. 20141019_144208Wir hoffen ihr habt das schöne Wetter ebenso genießen können.  Bis Donnerstag.

Euer Hennes und Wolfgang

Abschluß der Fahrrad-Saison bei Uwe

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAAm Donnerstag, den 11.9.14 hatte Uwe und seine Frau bei sich zu Hause eingeladen. Der Anlaß war die letzte Donnerstags-Radtour vor Beginn der neuen Hallen-Saison.Aschluß Rad-Saison bei Uwe.jpg4

Unsere Sportkameraden Hennes, Charls, Dieter, Klaus R. , Peter, Klaus K. , Wolli, Jürgen, Meinolf und Manni sind der Einladung gefolgt. Es muß ein gemütlicher Abend gewesen sein.Aschluß Rad-Saison bei Uwe.jpg3

Am nächsten Donnerstag geht es wieder in die Wenneber-Sporthalle nach Rheda.

 

Pilz-Exkursion mit Walter

018Hallo Sportsfreunde! Am gestrigen Sonntag hat mich Walter zu einem Ausflug in die sauerländische Pilzwelt eingeladen. Nach einer Stunde Fahrt hatten wir schon einen guten Platz erreicht. Zuerst gab es eine kurze Einweisung und dann stiefelte jeder los. Hauptsächlich fanden wir Maronen und Steinpilze. Der leuchtend gelbe Ziegenbart und der langstielige Pilz sind nicht zum Verzehr geeignet.007013015005 Walter hat sich als hervorragender Kenner der heimischen Pilzarten , aber auch der sauerländischen Wege und Pfade sowie der Einkehrmöglichkeiten erwiesen. Zum Schluß tranken wir noch einen Cappuccino in der Altenbürener Mühle.283

Bis demnächst…

Wolfgang

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